Zürcher Kantonsratswahlen 2019: Listennummern sind bekannt

25.01.2019 - Medienmitteilung,Medienkonferenz (Video)

Zurück zu Aktuell

Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und der Amtschef des Statistischen Amts, Stefan Langenauer, haben die Listennummern für die Kantonsratswahlen 2019 bekannt gegeben.

Am 15. Januar 2019 ist die Frist für das Einreichen der Wahlvorschläge für die Kantonsratswahlen abgelaufen. Nach § 92 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) erhalten diejenigen Listen, die bereits im Kantonsrat vertreten sind, ihre Listennummern in der Reihenfolge der Anzahl Sitze im Rat. Über die Listennummern der bisher nicht im Kantonsrat vertretenen Listen entscheidet das Los.

Das Statistische Amt hat für die im Kantonsrat vertretenen Listen folgende Listennummern ermittelt:

Vorbestimmte Listennummern

ListennummerListenbezeichnung
1SVP - Schweizerische Volkspartei

2

SP Sozialdemokratische Partei

3

FDP.Die Liberalen

4

Grünliberale (GLP)

5

Grüne

6

CVP

7

Evangelische Volkspartei (EVP)

8

AL-Alternative Liste

9

Bürgerlich-Demokratische Partei BDP

10

EDU Eidgenössisch-Demokratische Union

Für die übrigen Listen hat der kantonale Wahlleiter, Stefan Langenauer, heute unter Aufsicht von Regierungsrätin Jacqueline Fehr folgende Listennummern ausgelost

Zugeloste Listennummern

ListennummerListenbezeichnung
11Helvida

12

die Guten

13

Partei der Arbeit (PdA)

Breites Feld von Kandidierenden

In den 18 Wahlkreisen des Kantons gingen insgesamt 1'734 Kandidaturen auf 13 verschiedenen Listen ein, darunter befinden sich 156 Bisherige. Erstmals seit Einführung des doppelten Pukelsheim tritt die Partei der Arbeit (PdA) wieder an. Ganz neu sind die Gruppierungen «die Guten» und Helvida, die je nur in einem Wahlkreis antreten. 723 Kandidaturen entfallen auf Frauen, was einem Anteil von rund 42% entspricht. Das sind 5 Prozentpunkte mehr als 2015. Besonders hoch ist der Frauenanteil in den Wahlkreisen I und V (Stadtkreise 1+2 sowie 7+8 der Stadt Zürich), wo er jeweils rund 52% beträgt. Am tiefsten ist er diesmal im Wahlkreis XIII (Bezirk Pfäffikon) mit 36%. Bei den Listen sind es «die Guten», die mit 67% den höchsten Frauenanteil aufweisen, gefolgt von den Grünen mit 53%. Vergleichsweise gering ist er hingegen bei der PdA und der SVP mit 30% bzw. 25%.

Im Schnitt sind die Kandidierenden 46 Jahre alt – ein Wert, der sich seit 2007 (45 Jahre) kaum verändert hat. Zwischen den Geschlechtern besteht dabei kaum ein Unterschied, wohl aber sind die Bisherigen mit einem Durchschnittsalter von 51 Jahren etwa fünf Jahre älter als die Neukandidierenden. Mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren sind die Kandidaturen auf der Liste «die Guten» weitaus am jüngsten, gefolgt von jenen der BDP mit 43 Jahren. Mit 50 im Schnitt am ältesten sind die Kandidaturen der EVP. Mit durchschnittlich 41 Jahren verhältnismässig jung ist das Kandidatenfeld dabei im Wahlkreis I (Stadtkreise 1+2 in Zürich). Am anderen Ende der Skala befinden sich die Bezirke Affoltern, Pfäffikon und Meilen (Wahlkreise VIII, XIII und X) mit jeweils 49 Jahren.  

Hinweis an die Redaktionen:

Informationsveranstaltung für Medienschaffende

Am 13. März 2019, 10 Uhr, findet eine Informationsveranstaltung für Medienschaffende im Medienzentrum statt. Das Statistische Amt orientiert über das Webangebot und den Ablauf am Wahlsonntag sowie über das Wahlverfahren und das Hochrechnungs-Modell.

Die anlässlich der Auslosung präsentierten statistischen Angaben zur Struktur des Kandidierendenfeldes sind unter www.wahlen.zh.ch abrufbar.

(Medienmitteilung des Statistischen Amts)

Zurück zu Aktuell