Gemeinden

Workshops

Ausgangslage Vertiefungsworkshops

Schild Zukunft der Gemeinde

Im Rahmen des bisherigen Austauschprozesses «Gemeinden 2030» wurden zentrale Entwicklungen identifiziert, welche die Zukunft der Gemeinden und des Kantons Zürich voraussichtlich prägen werden:

Bevölkerungswachstum: Das Statistische Amt des Kantons Zürich geht davon aus, dass die Bevölkerung im Kanton Zürich von derzeit gut 1,48 Millionen (2016) bis ins Jahr 2040 auf rund 1,82 Millionen Personen zunimmt (+23%). Der Zuwachs soll sich dabei vor allem auf die bestehenden urbanen Siedlungsgebiete konzentrieren.

Alterung der Bevölkerung: Gemäss statistischer Prognosen stagniert der Anteil der unter 20-Jährigen, während jener der über 64-Jährigen stark zu nimmt. So steigt die Zahl der über 65-Jährigen bis 2040 um über 150'000 Personen. Ab 2030 werden im Kanton Zürich mehr Personen im Rentenalter als unter 20-Jährige leben, wobei die demographische Alterung regional unterschiedlich ausfallen wird.

Migration, Zu- /Wegwanderung: Das erwartete Bevölkerungswachstum für die kommenden Jahre ist vor allem eine Folge der Zuwanderung aus dem europäischen Ausland. Zudem wird die kommunale Bevölkerungsdynamik durch inter- und innerkantonale Zu- und Wegwanderung geprägt. Die Bevölkerungszusammensetzung wird sich je nach Gemeinde (Urbanität, Verkehrsanbindung, Wohnbautätigkeit) unterschiedlich verändern. Im Moment ziehen die Jungen in die Zentren, während sich Familien eher im Umland niederlassen.

Erwartungen und Werte der Bevölkerung: In den bisher geführten Diskussionen im Rahmen der Plattform «Gemeinden 2030» wurden die steigenden Erwartungen der Bevölkerung an eine dienstleistungsorientierte und effiziente Verwaltung thematisiert. Sowohl die Identifikation und Verbundenheit der Bevölkerung mit dem Wohnort als auch die Bereitschaft, sich für die Politik, in Vereinen oder in anderer Form, freiwillig zu engagieren, nehme ab.

Technologische Entwicklungen: Nutzung moderner Technologien und digitaler Daten eröffnet neue Möglichkeiten zur unkomplizierten und benutzerfreundlichen Erfüllung der Anliegen der Bevölkerung. Öffentliche Leistungen können standardisiert, vernetzt und ortsunabhängig er-bracht, Prozesse, Datenerfassung und -verarbeitung automatisiert und optimiert werden. Die neuen Möglichkeiten der Leistungserbringung werden die Kontakte zwischen Bevölkerung und Verwaltung aber auch zwischen Gemeinden und Kanton verändern. 

Der Ergebnisbericht zu den Workshops wird sobald wie möglich hier publiziert.