Religionsgemeinschaften

Öffentlich-rechtlich nicht-anerkannte Religionsgemeinschaften

Die Religionslandschaft im Kanton Zürich ist stark im Umbruch. Neben den anerkannten sind grosse nicht-anerkannte Religionsgemeinschaften entstanden.

Das Wichtigste in Kürze

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Studie

Die Direktion hat eine Studie in Auftrag gegeben, um die Situation der öffentlich-rechtlich nicht-anerkannten Religionsgemeinschaften im Kanton Zürich zu untersuchen und Empfehlungen zum Umgang mit diesen Religionsgemeinschaften aufzustellen. Der Direktion dient der Bericht als wertvolle Grundlage für die weitere Arbeit.

Im Zentrum stehen die beiden zahlenmässig grössten Gemeinschaften: die islamische und die christlich-orthodoxe Gemeinschaft. Die Untersuchung hat die organisatorischen Strukturen, die Finanzierung und die Tätigkeiten der Religionsgemeinschaften sowie die persönlichen Hintergründe und die Qualifikationen der aktiven Schlüsselpersonen untersucht.

Sie zeigt in organisatorischer und finanzieller Hinsicht eine starke Belastung der Gemeinschaften. Die Studie sieht somit einen Bedarf nach einer Religionspolitik, die gemeinsam mit den Gemeinschaften mittel- und langfristige Perspektiven für tragfähige Strukturen ausarbeitet.

Die Studie erachtet es zudem als angezeigt, auch die Leistungen und Aktivitäten der öffentlich-rechtlich nicht-anerkannten Religionsgemeinschaften mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung wahrzunehmen und auf geeignete Weise zu unterstützen.