Kantonales Jugendparlament

Uebergabe Bewerbung Jugendparlament an Direktion JI
Übergabe der Bewerbung

Jugendparlamente sind eine ideale Plattform für engagierte und politisch interessierte Jugendliche. Anders als in anderen Kanton gibt es in Zürich noch kein kantonales Jugendparlament ‒ bis jetzt! Der Verein "Jugendparlament Kanton Zürich" hat sich als Jugendparlament beworben. Läuft alles glatt, kann bereits anfangs 2018 eine erste Sitzung stattfinden.

In einem Jugendparlament kannst du effektiv etwas bewirken: Projekte initiieren und umsetzen, Ideen anstossen, direkt und nachhaltig am politischen Leben teilnehmen ‒ ohne einer Partei beitreten zu müssen. Zurzeit gibt es in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein rund 69 Jugendparlamente, in denen insgesamt über 1500 Jugendliche aktiv sind. Davon sind 18 kantonale Jugendparlamente. Auch im Kanton Zürich soll nun eines entstehen. 

Der Weg zum kantonalen Jugendparlament
Der Zürcher Kantonsrat hat die für ein Jugendparlament notwendigen Gesetzesgrundlagen geschaffen, worauf die Direktion der Justiz und des Innern die entsprechende Verordnung ausgearbeitet hat. Die Verordnung regelt die Anerkennungsvoraussetzungen und die Rechte und Pflichten des Jugendparlaments.

Betrieben wird das Jugendparlament durch einen Verein, welcher der Kanton anerkennen muss. Wir haben an dieser Stelle dazu aufgerufen, sich als solcher Verein zu bewerben. Am 30. August 2017 wurde die Bewerbung des Vereins "Jugendparlament Kanton Zürich" offiziell eingereicht und von der Generalsekretärin der Direktion der Justiz und des Innern, Jacquline Romer, in Empfang genommen.

Die Direktion der Justiz und des Innern prüft nun, ob die Bewerbung die nötigen Voraussetzungen erfüllt. Wenn ja, wird der Verein offiziell durch den Regierungsrat anerkannt. Dies sollte bis spätestens Ende 2017 erfolgt sein. Voraussichtlich kann somit das Kantonale Jugendparlament im 1. Quartal 2018 seine Arbeit aufnehmen.

Der Regierungsrat anerkennt den Verein für vier Jahre. Die Anerkennung verlängert sich jeweils um vier weitere Jahre, wenn kein anderer Verein ein Gesuch um Anerkennung einreicht.