Staat & Gesellschaft

Was kann das Jugendparlament?

Nun kann das neue Jugendparlament richtig loslegen! Doch – was darf es überhaupt? Woran müssen sich die Mitglieder halten? Ein kurzer Überblick über…

...die Rechte des Jugendparlaments:

- Zweimal im Jahr darf es den Kantonsratssaal nutzen.
- Es darf nach diesen Sitzungen eine Medienkonferenz im Konferenzzentrum des Kantons durchführen.
- Es kann dem Kantonsrat einen Beschluss in Form einer Petition einreichen.
- Delegationen von Mitgliedern anderer Jugendparlamente dürfen zu den Sitzungen eingeladen werden; ihnen kann das Stimmrecht eingeräumt werden.
- Bei kantonalen Vernehmlassungen zu einer Rechtsänderung wird das Jugendparlament eingeladen, seine Meinung dazu kundzutun.
- Es kann fachliche Unterstützung in Anspruch nehmen bei den inhaltlich zuständigen Direktionen oder bei den Parlamentsdiensten.
- Falls es für spezielle Projekte finanzielle Unterstützung benötigt, könnt es bei der Direktion der Justiz und des Innern ein Gesuch einreichen. Pro Jahr werden Unterstützungsbeiträge bis maximal 10'000 Franken ausbezahlt.

…die Pflichten des kantonalen Jugendparlaments:

- Es muss mindestens zwei (öffentliche) Sitzungen im Jahr abhalten.
- Diese und weitere Sitzungen des Jugendparlaments müssen öffentlich sein, damit sich Jugendliche, die noch nicht Mitglied im Verein sind, ein Bild über die Tätigkeit des Jugendparlaments machen können.
- An den Sitzungen müssen mindesten 15 Mitglieder beziehungsweise eine Mindestquote von 25 Prozent der Mitglieder anwesend sein.
- Änderungen der Vereinsstatuten und des Organisationsreglements meldet es der Direktion der Justiz und des Innern.
- Das Mitgliederverzeichnis aktuell halten und jährlich einreichen.
- Es finanziert sich durch Mitgliederbeiträge und freiwillige Beiträge von Unternehmen oder Privaten.
- Über die Verwendung der Beiträge des Kantons erstellt es einen kurzen Bericht.